Tilko Feist – Vorsitzender des Jugendparlaments Wilhelmshaven

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Foto: Larissa Strangmann

Ehrenamt – früh übt sich ..

Tilko Feist ist mit gerade einmal 17 Jahren schon fast ein alter Hase im Geschäft. Der Schüler engagiert sich bereits seit seinem elften Lebensjahr ehrenamtlich im Jugendparlament Wilhelmshaven. „Als in der Schule gefragt wurde, wer sich vorstellen könnte für das Jugendparlament zu kandidieren, habe sich direkt alle zu mir umgedreht“, berichtet Feist.

Das Jugendparlament ist die politische Vertretung der Wilhelmshavener Schülerinnen und Schüler. Alle zwei Jahre wählen alle Schülern der weiterführenden Schulen ihr Parlament neu. Jede Schule hat dabei ihren eigenen Vertreter. 2010 ist Tilko Feist als stellvertretendes Mitglied reingewählt worden, damals besuchte er die die sechste Klasse der IGS Wilhelmshaven. Im Folgejahr war Feist als aktives Mitglied im Jugendparlament, im dritten Jahr rückte er auf den Vorsitz und wurde seitdem bereits drei Mal wiedergewählt.

Seitdem engagiert er sich für alle Belange der Schüler und Schülerinnen. Die Organisation von Veranstaltungen für die eigene Generation stehen aber ebenso auf der Tagesordnung. Es sind nicht nur harte politische Themen.

Tilko Feist selbst ist neben dem politischen Engagement vor allem durch und durch sportbegeistert. Das Ehrenamt hat ihn manches Mal gezwungen, sich besser zu organisieren. Heute ist er dankbar darum, er hat viel Selbstorganisation gelernt. Und ein Spiel bei den Handball- und Eishockeyvereinen in der Region, das verpasst er eigentlich nie. Soviel Zeit muss einfach sein.

„Ich habe im Jugendparlament viele neue coole Leute kennengelernt, und kann glaub ich einiges für die Zukunft mitnehmen“, sagt er. Dass sein Leben hauptberuflich in Richtung Politik geht, plant Tilko Feist nicht. Wo es genau hingehen soll, das weiß er aber noch nicht. „Ich habe viele Vorstellungen und kann mich dann hoffentlich in den nächsten Monaten festlegen.“

Trotzdem möchte er sich auch nach der Schule weiterhin politisch engagieren, und hat noch einen Tipp an viele andere, die sich diesen Schritt vielleicht nicht zutrauen: „Man kann sich auch neben dem Beruf in die Politik einbringen, die Chance dazu hat eigentlich jeder, und man kann immer etwas bewirken. Viel besser als Meckern“ , lacht er.
Nick Lange

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